für das Erlebnis- und Tagungszentrum EOS-Allerheiligen
Stand: September 2016

Rechtsträger ist:

EOS-Erlebnispädagogik e.V.

Wildbachweg 11

79107 Freiburg

Telefon: 0761-600800

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Steuernummer: DE 288 676 954



1. Geltungsbereich

1.1 Die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über die mietweise Überlassung von Gästezimmern, zur Beherbergung und Tagung sowie alle für den Gast erbrachten weiteren Leistungen und Lieferungen des Tagungszentrums.

1.2   Abweichende Regelungen haben nur dann Geltung, wenn sie zwischen dem Tagungszentrum und dem Gastindividuell vereinbart wurden.

2. Zustandekommen des Vertrages

2.1 Der Beherbergungsvertrag kommt zustande, indem der Gast eine Zimmerbuchung abgibt, die durch das Tagungszentrum angenommen wird. Die Annahme erfolgt durch eine Bestätigung der Zimmerbuchung. Diese kann mündlich, schriftlich, telefonisch oder per E-Mail erfolgen.

2.2 Erfolgt die Zimmerbuchung durch einen Dritten für den Gast, haftet er dem Tagungszentrum gegenüber zusammen mit dem Gast als Gesamtschuldner für alle Verpflichtungen aus dem Gästehausannahmevertrag.

2.3 Die Unter- und Weitervermietung der überlassenen Zimmer sowie deren Nutzung zu anderen als der Beherbergung dienenden Zwecken, bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Tagungszentrums.

3. Preise und Leistungen

3.1 Das Tagungszentrum ist verpflichtet, die vom Gast gebuchten Zimmer nach Maßgabe dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen bereitzuhalten und die vereinbarten Leistungen zu erbringen.

3.2 Der Gast ist verpflichtet, die für die Zimmerüberlassung und die von ihm in Anspruch genommenen weiteren Leistungen geltenden bzw. vereinbarten Preise des Tagungszentrums zu zahlen. Dies gilt auch für vom Gast oder vom Besteller veranlassten Leistungen und Auslagen des Tagungszentrums gegenüber Dritten.

3.3 Die vereinbarten Preise schließen die jeweilige gesetzliche Mehrwertsteuer ein.

3.4 Die Preise können vom Tagungszentrum geändert werden, wenn der Gast nachträglich Änderungen der Anzahl der gebuchten Zimmer, der Leistung des Tagungszentrums oder der Aufenthaltsdauer der Gäste wünscht, und das Tagungszentrum dem zustimmt.

3.5 Rechnungen des Tagungszentrums sind sofort nach Zugang ohne Abzug zahlbar.

Der Verzug setzt ein, wenn der Gast nicht innerhalb von 14 Tagen nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung Zahlung leistet; dies gilt gegenüber einem Gast, der Verbraucher ist, nur, wenn auf diese Folgen in der Rechnung besonders hingewiesen worden ist. Bei Zahlungsverzug ist das Tagungszentrum berechtigt, gegenüber Verbrauchern Verzugszinsen in Höhe von 5% über dem Basiszinssatz zu berechnen. Im Geschäftsverkehr beträgt der Verzugszinssatz 8% über dem Basiszinssatz. Dem Tagungszentrum bleibt die Geltendmachung eines höheren Schadens vorbehalten. Für jede Mahnung nach Verzugseintritt kann das Tagungszentrum eine Mahngebühr von 15 EUR erheben.



3.6 Das Tagungszentrum ist berechtigt, bei Vertragsschluss oder danach eine angemessene Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung zu verlangen. Die Höhe der Vorauszahlung und deren Fälligkeit können im Vertrag schriftlich vereinbart werden.

3.7 Der Gast kann nur mit einer unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderung gegenüber einer Forderung des Tagungszentrums aufrechnen oder mindern.

4. Nicht in Anspruch genommenen Leistungen, Stornierung, Rücktritt des Gastes

4.1 Das Tagungszentrum räumt dem Gast ein jederzeitiges Rücktrittsrecht ein. Im Falle des Rücktritts des Gastes von der Buchung hat das Tagungszentrum Anspruch auf angemessene Entschädigung.

Stornierung für 1 bis max. 10 Personen

Erfolgt eine Stornierung werden die folgenden Stornokosten der gesamten gebuchten Leistungen in Rechnung gestellt:

            Bis 30 Tage vor Anreise:                             kostenfrei

Ab 29 Tage bis 14 Tage vor Anreise:         30%

Ab 13 Tage bis 7 Tage vor Anreise:           60%

Ab 7 Tage bis 1 Tag vor Anreise:               90%

Bei Nichtanreise:                                      100 %

Die Stornogebühr entfällt, wenn die Zimmer anderweitig vermietet werden können.

Stornierung von Gruppenbuchungen (ab 10 Personen)

Erfolgt eine Stornierung einer Gruppenbuchung, werden die folgenden Stornokosten der gesamten gebuchten Leistungen in Rechnung gestellt:

Ab Vertragsschuss bis 60Tage vor Anreise:        30 %

Ab 59 Tage bis 30 Tage vor Anreise:                   60 %

Ab 29 Tage bis zum Anreisetag:                          90 %

Eine Reduktion der Personenzahl um maximal 10% der ursprünglich genannten Zahl ist bis zu 14 Werktage vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei.

Wenn rechtzeitig eine Ersatzgruppe gefunden werden kann, entfällt die Stornogebühr.

5. Rücktritt des Tagungszentrums

5.1 Sofern dem Gast im Beherbergungsvertrag ein kostenfreies Rücktrittsrechteingeräumt wurde, ist das Tagungszentrum ebenfalls berechtigt, innerhalb der vereinbarten Frist vom Vertrag zurückzutreten, wenn Anfragen anderer Gäste nach den gebuchten Zimmern vorliegen und der Gast die Buchung nicht endgültig bestätigt.

5.2 Wird eine gemäß Ziffer 3.6 vereinbarte Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung nicht binnen einer hierfür gesetzten Frist geleistet, so ist das Tagungszentrum gleichfalls zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt.

 5.3 Ein Rücktrittsrecht aus wichtigem Grund vom Vertrag ist davon unberührt. Es besteht insbesondere falls

 – höhere Gewalt oder andere vom Tagungszentrum nicht zu vertretende Umstände die Erfüllung des Vertrages unmöglich machen;

 – Zimmer unter irreführender oder falscher Angabe wesentlicher Tatsachen, z. B. bezüglich der Person des Gastes oder des Zwecks, gebucht werden;

 – das Tagungszentrum begründeten Anlass zu der Annahme hat, dass die Inanspruchnahme der Leistung den reibungslosen Geschäftsbetrieb, die Sicherheit oder das Ansehen des Tagungszentrums in der Öffentlichkeit gefährden kann, ohne dass dies dem Herrschafts- bzw. Organisationsbereich des Tagungszentrums zuzurechnen ist;

 – eine unbefugte Unter- oder Weitervermietung gemäß Ziffer 2.3 vorliegt;

– das Tagungszentrum von Umständen Kenntnis erlangt, dass sich die Vermögensverhältnisse des Gastes nach Vertragsabschluss wesentlich verschlechtert haben, insbesondere wenn der Gast fällige Forderungen des Tagungszentrums nicht ausgleicht oder keine ausreichende Sicherheitsleistung bietet und deshalb Zahlungsansprüche des Tagungszentrums gefährdet erscheinen;

 – der Gast über sein Vermögen einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt, eine eidesstattliche Versicherung nach § 807 Zivilprozessordnung abgegeben, ein außergerichtliches der Schuldenregulierung dienendes Verfahren eingeleitet oder seine Zahlungen eingestellt hat;

– ein Insolvenzverfahren über das Vermögen des Gastes eröffnet oder die Eröffnung desselben mangels Masse oder aus sonstigen Gründen abgelehnt wird.

5.4 Das Tagungszentrum hat den Gast von der Ausübung des Rücktrittsrechts unverzüglich schriftlich in Kenntnis zu setzen.

5.5 In den vorgenannten Fällen des Rücktritts entsteht kein Anspruch des Gastes auf Schadensersatz.

6. An- und Abreise

6.1 Der Gast erwirbt keinen Anspruch auf die Bereitstellung bestimmter Zimmer, es sei denn, das Tagungszentrum hat die Bereitstellung bestimmter Zimmer schriftlich bestätigt.

6.2 Gebuchte Zimmer stehen dem Gast ab 16.00Uhr des vereinbarten Anreisetages zur Verfügung. Der Gast hat keinen Anspruch auf frühere Bereitstellung.

6.3 Gebuchte Zimmer sind vom Gast bis spätestens 21.00Uhr des vereinbarten Anreisetages in Anspruch zu nehmen, sofern nicht ausdrücklich eine spätere Ankunftszeit vereinbart wurde.

6.4 Am vereinbarten Abreisetag sind die Zimmer dem Tagungszentrum spätestens um 11.00Uhr geräumt zur Verfügung zu stellen, sofern nicht anders vereinbart.

7. Tiere

7.1 Tiere sind nur nach Absprache in unserem Haus zulässig.

8. Haftung

8.1 Das Tagungszentrum haftet in Fällen des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit nach den gesetzlichen Bestimmungen. Für leichte Fahrlässigkeit haftet das Tagungszentrum ausschließlich wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder wegen der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Der Schadensersatzanspruch für die leicht fahrlässige Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist jedoch auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit nicht wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit gehaftet wird. Für das Verschulden von Erfüllungsgehilfen und Vertretern haftet der Veranstalter in demselben Umfang.

8.2 Die Regelung des vorstehenden Absatzes (8.1) erstreckt sich auf Schadensersatz neben der Leistung, den Schadensersatz statt der Leistung und den Ersatzanspruch wegen vergeblicher Aufwendungen, gleich aus welchem Rechtsgrund, einschließlich der Haftung wegen Mängeln, Verzugs oder Unmöglichkeit.

8.3 Die Verjährung der Ansprüche des Gastes erfolgt nach den gesetzlichen Bestimmungen.

9. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Rechtsstand ist Freiburg im Breisgau.


Freiburg, den 01.09.2016                 EOS-Erlebnispädagogik e.V.