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Manche Orte scheinen eine magische Kraft zu haben, sie scheinen wie mit Zauberhand aus einer anderen Welt geholt zu sein. In Allerheiligen scheint die Zeit seit Jahrhunderten und Jahrtausenden still zu stehen. Wer in Allerheiligen war, kennt die eigentümliche Stimmung von Ruhe und Frieden, die an dem Ort sofort spürbar ist. Dort, wo in alten Zeiten wohl auch schon Heiligtümer und Mysterienstätten errichtet waren, wo dann im 12. Jahrhundert die Lichtgestalt Uta von Schauenburg ein Kloster gestiftet hat.

Über 600 Jahre blühte durch das segensreiche Wirken der Prämonstratenser das Leben in Allerheiligen auf. Unter den fleißigen Händen der Klosterbrüder wurde ringsumher das Land urbar gemacht. Die hohe Kultur und die feine Geistigkeit des Klosters strahlte weit über die Grenzen aus. Bis ins Ausland hinein wurde Allerheiligen mit seiner berühmten Klosterschule und dem Internat auch als pädagogisches Wunder bestaunt.

6. Juni 1804, die Zeit der Säkularisation. Ein Blitz trifft die Klosterkirche Allerheiligen und hinterläßt eine Ruine. Es ist der Todestag von Norbert von Xanten, dem Gründer des Prämonstratenser-Ordens.


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Die ehemalige Klosteranlage Allerheiligen im 18. Jahrhundert

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Vor dem katastrophalen Blitzeinschlag im Jahre 1804

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Herzogin Uta von Schauenburg

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Herzog Welf VI